Eine Reise rund um Kreta

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Du hast Lust auf einen entspannten Urlaub? Auf Sonne, Strand, leckeres Essen und eine reichhaltige Kultur? Dann ab nach Kreta. Lass Dich für die Planung Deiner Reise von unserem Reiseplan inspirieren.

Auf einen Blick
Einige Fakten zur Reise

Empfohlene Dauer der Reise: 8-14 Tage

Anzahl der Übernachtungsorte: 7

Start und Ziel in Heraklion (alternativ kannst Du Deine Reise in Chania beginnen und dann erst nach Osten Richtung Heraklion und Ágios Nikólaos, danach in den Süden nach Matala und über Rethymno wieder zurück Richtung Chania)

Reisezeit: Wir haben die Reise Ende Oktober durchgeführt. Wir hatten warme Tage und konnten noch im Meer baden, allerdings gibt es im Spätherbst auch windige Tage. Wenn Du in dieser Zeit verreist, packe also am besten Badesachen und auch Klamotten für windiges und frisches Wetter ein.

SCHÖN, DASS DU HIER BIST
Du findest hier einen Vorschlag zum "Nachreisen" unserer Reise rund um Kreta. Ich heiße Thorsten und zusammen mit meiner Freundin habe ich diese wunderbare Reise unternommen.
Zuletzt editiert: 02.04.2022

Die Rundreise in der Übersicht

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Highlight

Die Stationen der Rundreise

Die Stationen im Einzelnen


Station 1: Iraklion, lebendige Hauptstadt Kretas


Heraklion (alternative Schreibweise 'Iraklio') ist eine lebendige Stadt mit einem quirligen Zentrum. Ideal um die Gepflogenheiten und das Essen Kretas kennenzulenen. Es ist allerdings nicht die lieblichste Stadt Kretas, hat keinen direkten Stadtstrand und auch keine Promenade am Meer. Aber alleine schon wegen des weltberühmenten Archäologischen Museum ist Heraklion ein Stopp wert. Und es gibt mitten in Heraklion, im PHYLLO SOPHIES die leckerste Bougatsa (eine typisch kretische Süßspeise).

Wir kamen mit dem Flugzeug spätabends an, so dass wir zu Beginn und am Ende der Reise hier eine Übernachtung buchten. Wenn Du nicht spät abends landest, kannst Du Heraklion auch einfach ans Ende Deiner Reise legen und z.B. deine erste Übernachtung in Rethymno buchen

Zwischenstation zum Kloster Arkadi auf dem Weg nach Rethymno

Das Kloster Arkadi ist das bedeutendste Nationaldenkmal Kretas. Das Kloster spielte eine herausragende Rolle im kretischen Kampf um Unabhängigkeit vom Osmanischen Reich. Die bewegende Geschichte des Klosters und ihrer Menschen wird hier anschaulich und bewegend erzählt. Es liegt ca. 30 Minuten von Rethymno entfernt. Wenn Du es einrichten kannst, empfiehlt es sich einen Abstecher zum Kloster auf der Fahrt nach Rethymno zu machen.


Station 2: Rethymno, Kleinstadt die alles bietet


Réthymno ist eine Kleinstadt mit 29.000 Einwohnern und liegt zwischen den größeren Städten Chania und Heraklion. Rethymno liegt direkt am Meer und die vielen kleinen Gassen mit den vielen kleinen Läden, laden zum Bummeln ein. Zu sehen gibt es eine venezianische Festung, die Fortezza mit wunderbarem Blick aufs Meer und einen venezianischen Hafen, der heute noch als Fischerhafen benutzt wird. Rethymno ist eine Studentenstadt und deshalb gibt es hier auch eine breite Palette an Bars, Tavernen und auch Clubs. Der Sandstrand von Rethymno liegt fußläufig nur 1 km östlich des Stadtzentrums. Es gibt dort eine gute touristische Infrastruktur mit Sonnenschirmen, Liegen, Duschen und Restaurants.


Station 3: Chania, die schönste Stadt Kretas



Chania ist nach Heraklion die größte Stadt Kretas und es gibt einiges zu sehen. Einen venezianischen Hafen mit einem Leuchtturm aus dem 16. Jahrhundert, am Wasser gelegene venezianische Arsenale, eine orthedoxe Kathedrale, ein maritimes Museum und ein archäologisches Museum. Die vielen kleinen Gassen der malerischen Altstadt und die Restaurants direkt am Wasser verleihen Chania eine einmalige Atmosphäre. Chania gilt meiner Meinung nach zurecht als schönste Stadt Kretas. Im westlichen Bereich der Stadt befinden sich mehrere kleine Buchten mit flach abfallenden Sandstränden. Von Chania aus kannst Du auch einen Ausflug zum Elafonissi Beach unternehmen. Die einfache Fahrstrecke mit dem Auto dauert 90 Minuten. Diesen Tagesausflug kannst Du perfekt kombinieren mit einem Besuch des Klosters Panagia Chrysoskalitissa, das 35 m auf einem Felsen über dem Meer thront.


Station 4: Omalos, Eingangstor zur Samariá-Schlucht



Diese Station haben wir rein aus praktischen Gesichtspunkten heraus gewählt. Wir wollten nämlich die berühmte Samariá-Schlucht durchwandern. Die bekannteste Wanderung Kretas führt durch eine der längsten und tiefsten Schluchten Europas. Die Felswände steigen dabei bis zu 400 m in die Höhe. Die Schlucht ist im Winter nicht begehbar. Die reine Gehzeit dieser Wanderung beträgt mindestens 5, mit Rast und Foto-Pausen eher 6-7,5 h. Es handelt sich also um eine anspruchsvolle Wanderung und Wanderschuhe, sowie eine gewisse Grundkondition sind absolut zu empfehlen. Die Rückfahrt am Ende der Schlucht erfolgt dann mit dem Schiff und danach noch mit dem Bus. Man sollte für die Wanderung früh starten, dann ist man vor den großen Touristenströmen unterwegs. Und das geht am besten, wenn man sich eine Unterkunft sucht, die recht nah am Eingang der Schlucht liegt. So unser Plan. Nur leider spielte das Wetter Ende Oktober nicht mit und die Schlucht war geschlossen. Also zogen wir unsere Wanderschuhe wieder aus und fuhren unverrichteter Dinge zu unserer nächsten Station: Georgioupolis


Station 5: Georgioupolis, der längste Strand von Kreta



Georgioupolis ist eine kleine beschauliche Stadt, bietet aber alles touristisch notwendige, inklusive einer guten Auswahl an Restaurants. Bekannt ist der Ort jedoch für seinen langen Sandstrand, der sich nahezu 10 km nach Osten erstreckt. Ausflugstipp: Südlich von Georgioupolis liegt der Kournas See inmitten einer der schönsten Gegenden Kretas.


Station 6: Matala, das kleine, ehemalige Hippie- und Fischerdorf im Süden



Die Hauptattraktion in Matala ist klar die 'Matala Felswand', in der der sich zahlreiche Höhlen aus der Jungsteinzeit befinden. Dies Höhlen wurden später von den Römern als Grahhöhlen benutzt und in den 70er Jahren von Aussteigern und Hippies wiederentdeckt. Sogar Bob Dylan, Joni Mitchell und Cat Stevens wohnten eine zeitlang hier. Die Höhlen können heute gegen ein Entgelt besichtigt werden. Vor den Höhlen, direkt an Matala angrenzend gibt es einen etwas grobkörnigeren aber schönen Strand an einer malerischen Bucht.

Ausflug von Matala zum Palast von Phaistos

Der Palast von Phaistos is ca. 11 km von Matala entfernt. Die Ruinen der bronzezeitlichen Siedlung zeigen einen fast perfekten Grundriss und gelten als schönster Stellvertreter aller minoischen Paläste. Zugegben, es sind vor allem Steine und ein paar Tonkrüge zu sehen und man braucht etwas Vorstellungskraft um sich den Palast in seinem Kopf auszumalen. Bei abendlichem Licht machten wir dennoch viele schöne Bilder. Die bekannteste Ausgrabung ist eine von Symbolen bestempelte Tonscheibe, der 'Diskos von Phaistos' kann im Archäologischen Museum von Iraklio bewundert werden.


Station 7: Ágios Nikólaos, die zweitschönste Stadt Kretas



Das quirlige und hügelige Stätchen, gilt nach Chania als schönste Stadt auf Kreta und bietet ein archäologisches Museum (dem zweitgrößten auf Kreta nach dem in Heraklion), ein Volkskundemuseum und mit der Kappelle 'Agios Nikolaos' eine der ältesten Kappellen Kretas. Das außergewöhnliche in der Stadt ist die Verbindung von Süß und Salzwasser. Mitten in der Stadt liegt der kleine Voulismeni-See. Agios Nikolaos eignet sich auch optimal, um die ehemalige Leprakolonie, die Insel Spinalonga zu besuchen. Ausflugsboote starten täglich am Hafen. Nur ein Kilometer vom Zentrum entfernt befindet sich der saubere und gepflegte Ammoudi Strand.


Station 8: Knossos, der Palast des Minotaurus



Ich habe Knossos hier als eigene Station aufgeführt. Aber da es gerade mal 5 km südlich von Heraklion liegt, empfehle ich in eher in der Hauptstadt zu übernachten. Die Gastronomie dort ist unschlagbar und die Hotelpreise moderat.
Der Palast des Minotaurus gilt als das Herzstück der antiken Stadt Knossos und ist das kulturelle Highlight der Insel Kreta. Es handelt sich dabei um eine antike Städte mit 3000 Jahre alter Geschichte. Dem Palast liegt die Sage des Minotaurus zu Grunde, einem Ungeheuer halb Stier und halb Mensch, der von dem Athener Theseus besieght wurde. König Minos, Sohn des Zeus soll dabei über eine Stadt von sage und schreibe 100.000 Menschen geherrscht haben. Die Ausgrabung der antiken Stadt duch den Briten Sir Arthur Evans gilt als berühmt berüchtigt. Statt sich an die Historie zu halten, wurde die Rekonstruktion teilweise ohne Anhaltspunkte durchgeführt und wie spötter sagen, in ein antikes Disneyland verwandelt. Wie auch immer, die teilweise bunten Tempelgebäude sind, wie ich finde, höchst sehens- und fotografienswert.

Noch ein paar Tipps

Und zum Schluss
wünschen wir Euch

... viele tolle Eindrücke und Erlebnisse bei Eurer Reise rund um Kreta: Kirsten & Thorsten